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Onlinespiele sind ja sehr beliebt, deshalb ein kleines Quiz. Ordnen Sie die drei Begriffe nach ihrem Wirkungsgrad (absteigend): Glühbirne, Benzinmotor, Computerserver. Die Antwort wird nicht wenige überraschen: Benzinmotor 30 %, Glühbirne 5 %, Server 1 %. Das heisst, die modernste der drei «Maschinen» hat bei weitem das schlechteste Verhältnis zwischen eingesetzter Energie und erzielter Wirkung.

Die Rechenzentren laufen auf Hochtouren

Rund um die Uhr surfen wir im Internet, sind in sozialen Netzwerken online, speichern Daten in einer Cloud, teilen Musik, Bilder, Videos. Die Rechenzentren der Tech-Giganten laufen auf Hochtouren (siehe Quizfrage), und um sie zu kühlen, sind riesige Mengen Energie und Wasser nötig.

Wir haben es in der Hand

Und das ist wörtlich gemeint: Mit Google-Anfragen, Skype-Telefonaten, Spotify-Musikdownloads, Facebook-Likes und Instagram-Fotos hinterlassen wir einen gewaltigen ökologischen Fussabdruck, Tendenz steigend. Einige Tech-Giganten setzen mittlerweile in grossem Stil auf Öko-Strom aus Sonnen- und Windenergie.

«Gesetze, mehr Regulierung: Das ist nicht die Lösung. Die Konsumenten müssen den Wandel treiben».
– Douglas Rushkoff, Autor und Dozent für Medientheorie und digitale Ökonomie –
 

Wir sind es, die entscheiden, welche Dienste wir beanspruchen. Wir entscheiden, wie viele Daten mobil verfügbar sein müssen und wie viele Likes sinnvoll oder überflüssig sind. Und nicht zuletzt ist der Stromverbrauch um ein Vielfaches kleiner, wenn wir für eine Anfrage im Internet ein Smartphone zur Hand nehmen, anstatt dafür einen PC einzusetzen.

 
Building a green Internet
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